In Würde sich selbst verlieren

Neue Wege in der Betreuung Demenzkranker

Es kann uns alle treffen – als Betroffene oder Angehörige. Demenz: die große Herausforde­rung unserer immer älter werdenden Gesell­schaft. Etwa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit bereits an Demenz erkrankt; für das Jahr 2030 prognostizieren Wissenschaftler so­gar einen Anstieg auf rund 2 Millionen.<--break->

Für Nachhaltigkeit ist es nie zu früh

Für Nachhaltigkeit ist es nie zu früh

Nachhaltigkeit - ein Wort, das eine atemberaubende Karriere hingelegt hat in den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren. Wenn etwas die von immer mehr und immer mehr konsumierenden Menschen bevölkerte Welt vor dem Kollaps retten soll, dann ist es Nachhaltigkeit. Im Umgang mit natürlichen Ressourcen, mit Energie, mit Kapital, mit unseren Mitmenschen.

Seitenwechsel

Seitenwechsel

Was haben Siemens, BMW und Sport Scheck gemein? Sie nutzen vermehrt Schulungen für die Persönlichkeitsentwicklung ihrer leitenden Angestellten. Dazu gehört auch der „Seiten­Wechsel“, ein Programm „zur ethischen Orien­tierung im beruflichen Kontext“ des evangeli­schen „Instituts für Persönlichkeit und Ethik“ in Fürstenfeldbruck und des kda Kirche  + Arbeit in München. <--break->

Junges Ehrenamt

Junges Ehrenamt

Ehrenamt: das war lange ein Feld für kirchlich oder politisch Engagierte, für Ruheständler und feuerwehrbegeisterte Jungs. Mittlerweile findet sich bürgerschaftliches Engagement in allen Altersstufen, Gesellschaftsschichten und Lebensbereichen. Oft nicht mehr als dauerhafte altruistische Selbstverpflichtung, sondern eher projektbezogen und zeitlich begrenzt. Kirsten Wächter hat sich für die Januarausgabe der Lebensformen neue Formen des Ehrenamts angesehen.<--break->

Zu jung für die Rente

Zu jung für die Rente

Unermüdlich trommelt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen für die Rente mit 67. Der Fachkräftemangel verbiete es, auf das Wissen der Älteren zu verzichten und die schrittweise Anhebung des Renteneinstiegsalters bis 2029 zurückzunehmen. Doch gut ein Jahr vor Einführung der Rente mit 67 haben nur 38 Prozent der über 60-Jährigen einen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitjob. Mit jedem Lebensjahr geht die Erwerbsquote zurück. Derzeit arbeiten nur 8,3 Prozent der Männer und 3,4 Prozent der Frauen mit 64 Jahren in Vollzeit.<--break->

Heimat, Hirschkuss und Hoagascht

Heimat, Hirschkuss und Hoagascht

Für die Grüne Renate Künast war es einst „Schreckenswort“: Heimat. Das schmeckte nach Kitsch und Schnulze, nach reaktionärer Blut-und-Boden-Propaganda oder Vertriebenen-Lobbyismus. Dabei können nicht viele Sprachen so fein differenzieren zwischen Heimat und Zuhause. Die Bayern haben für diese Ortsverbundenheit, dieses Oszillieren zwischen Enge und Geborgenheit schon lange ein eigenes Wort mit weichem Klang: Dahoam.<--break->

Vergänglichkeit

Vergänglichkeit

„Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten“, so beschreibt Rainer Maria Rilke den Herbst. Im Herbst wird uns die eigene Endlichkeit unausweichlich und immer wieder neu bewusst. Nicht nur in der jüdisch-christlichen Tradition ist das Vanitas-Motiv verankert, auch der Buddhismus weiß um die Unbeständigkeit der Dinge. In der japanischen Ästhetik bezeichnet mono no aware, übersetzt: das Herzzerreißende der Dinge, jenes Gefühl von Trauer, das der Vergänglichkeit der Dinge nachhängt und sich doch damit abfindet.

Von Barrieren und Brücken

Von Barrieren und Brücken

Ja, ich bin als Dichter noch ein junger Mann, bemerkt Peter Rubin lakonisch und spielt auf den Polizeibericht vom 20. Dezember 1989 an, in dem es noch geheißen hatte: Peter Rubin, inzwischen verstorben... Damals war der 46-Jährige ein global agierender, umtriebiger Manager und gerade auf der Rückreise von Bratislava. Ein schwerer Autounfall katapultierte ihn von einer Minute auf die andere in ein zweimonatiges Koma, ausgelöst durch massive Schädelverletzungen, gefolgt von einem schweren Gedächtnisverlust.

Multikulti-Ehrenamt

Multikulti-Ehrenamt

Oguz Lüle stammt aus der Türkei, lebt in München und fährt nachts Taxi. Daneben hat er ein freies Kulturzentrum in München-Haidhausen aufgebaut, den Wörthhof, der 80 Kindern und 120 Erwachsenen aller Nationen zur zweiten Heimat geworden ist. Lüle steht türkischen Bauarbeitern und bulgarischen Reinigungskräften zur Seite, die um ihren Lohn geprellt wurden.

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