Frühe Sucht

Geschluckt, gespritzt, geschnupft wird lange schon. Die meisten sind zwischen 14 und 20 Jahre alt. Und die Drogen erobern das flache Land. Gelegenheit ist überall: auf Parties, in Discos, in der Dorfkneipe, der freien Natur und auffallend oft zuhause.

Die Münchner Filmemacherin Kirsten Esch holte für Lebensformen drei junge Süchtige vor die Kamera, die erzählen, warum und wie die kleinen runden Tabletten, der Schluck aus der Flasche oder das Daddeln am Automaten ihnen etwas gab, das sie anders nicht finden konnten. Sie erzählen, wie ihr Alltag, der eines jungen Menschen in der Ausbildung, wegbrach und die Droge zum Alltag wurde. Und dass es eines Absturzes bedurfte bis sie den Einstieg zum Ausstieg fanden.

 

Wie eine Suchtkarriere entsteht, ob es so etwas wie einen Suchtcharakter gibt, was Eltern mit der Abhängigkeit ihre Kindes zu tun haben und welche neuen Wege aus der Sucht es gibt - diese fragen beantwortet gerhard Eckstein, therapeutischer Leiter von Condrobs in München, einem Verein, der Einrichtungen zur Suchthilfe und Prävention betreibt.

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